Überblick über die Handwerker beim Hausbau

Bevor die Vorbereitungsarbeiten zum Hausbau beginnen können, ist zunächst die Grundstücksfrage zu klären und die Höhe des finanzierbaren Gesamtbudgets zumindest grob festzulegen. Anschließend kann die Auswahl der Partner für die praktische Umsetzung des Hausbauwunsches beginnen. Sofern sich der Bauherr für ein individuell geplantes Architektenhaus entscheidet, ist zunächst ein Architekt auszuwählen, der den Hausbau von den ersten Planungsskizzen bis zur Schlüsselübergabe betreut.

Sobald die Hausplanung abgeschlossen ist und die Baugenehmigung vorliegt, beginnt der Architekt mit der Ausschreibung der Bauleistungen. Dabei wird er mit dem Bauherrn abstimmen, ob eine auf den Hausbau spezialisierte Firma den Gesamtauftrag erhält, oder aber Teilleistungen (Gewerke) an einzelne Handwerkbetriebe vergeben werden. Falls eine Hausbaufirma mit der Durchführung beauftragt wird, übernimmt sie in der Regel die Koordination und Überwachung der verschiedenen Gewerke und der Architekt vertritt als Bauleiter die Interessen des Bauherrn.

Handwerker für Hausbau | Foto: (c) stockWERK/fotolia.com

Im Folgenden werden die einzelnen Bauabschnitte sowie die beteiligten Gewerke beim Hausbau beschrieben. Viele Gewerke sind auch bei Umbaumaßnahmen und Modernisierungen tätig, auf die in diesem Artikel nicht speziell eingegangen wird. Die Bauabschnitte lassen sich in vier Phasen gliedern: die Herrichtung und Erschließung des Grundstücks, den Rohbau einschließlich Erdarbeiten, den Innenausbau und die Außenanlagen-Arbeiten.

 

  1. Herrichtung und Erschließung des Grundstücks

Zuerst muss das Grundstück für den Hausbau vorbereitet werden. Bäume und Sträucher müssen gerodet sowie vorhandene Altbauten auf dem Grundstück abgerissen werden. Der Bauherr erwirbt das Grundstück ohne Gewähr für die Bodenbeschaffenheit. Deshalb ist es zu empfehlen, nach Abschluss der Grundstücksräumung einen Baugrundgutachter mit der Erstellung eines Bodengutachtens zu beauftragen. Ein Vermessungsbüro wird für die Einmessung der Lage des Gebäudes auf dem Baugrundstück beauftragt und steckt bei Errichtung eines Kellers auch die künftige Baugrube ab.

Vor dem Kauf des Grundstücks sollte der Bauherr unbedingt die Frage der Erschließung des Grundstücks klären. In Städten liegen die notwendigen Leitungen (Wasser, Abwasser, Strom, Gas, Telefon) in der Regel vor dem Grundstück an, sodass vom Bauherrn „nur“ die Hausanschlüsse zu bezahlen sind. Um Kostenüberraschungen zu vermeiden, sollte der Bauherr bzw. sein Architekt bei der zuständigen Gemeinde anfragen, ob zukünftig Erschließungsbeiträge fällig werden.

  1. Rohbau und Erdarbeiten

2.1 Erdarbeiten

Zunächst muss von der Erdbaufirma der Mutterboden abgeschoben werden. Meist wird er im hinteren Teil des Grundstücks gelagert, um später bei der Erstellung der Außenanlagen Verwendung zu finden. Nun kann der Bodenaushub für die Baumaßnahme beginnen. Sofern das Haus nicht unterkellert ist, wird der Boden für eine Bodenplatte ausgehoben. Sofern ein Keller geplant ist, wird die Baugrube ausgehoben, wobei in Abhängigkeit der Bodenbeschaffenheit und der Abstände zu den Nachbarn auch Sicherungsmaßnahmen (Baugrubenverbau) notwendig werden können. Sofern der spätere Bauablauf dadurch nicht gestört wird, können zu diesem Zeitpunkt auch schon Vorbereitungen für die Verlegung der Hausanschlussleitungen wie das Setzen von Übergabeschächten durchgeführt werden.

Beteiligte Gewerke:

Erdbau- bzw. Tiefbauunternehmen

Sie übernehmen den Aushub der Baugrube und der Versorgungsschächte sowie den Abtransport des überschüssigen Bodenaushubs. Tiefbauunternehmer sind zusätzlich in der Lage, Übergabeschächte herzustellen, was insbesondere bei tief im Grundstück stehenden Häusern sinnvoll sein kann.

2.2 Rohbau

Die Erstellung des Rohbaus macht ca. 45 Prozent an den Gesamt-Baukosten aus. Als Bauherr sollten Sie sich deshalb Angebote von mehreren erfahrenen Rohbaufirmen einholen und nach Referenzen fragen. Zum Rohbau werden neben den Maurer- und Betonarbeiten auch die Gewerke Dachdecker, Klempner/Spengler, Abdichtungsarbeiten und Holzbau gezählt (sog. „erweiterter Rohbau“).

Die Rohbauarbeiten beginnen mit der Herstellung des Fundaments. Gemäß Vorgabe des Tragwerksplaners wird das Fundament entweder als Streifenfundament mit nichttragender Bodenplatte oder als tragende Bodenplatte (mit Stahlbewehrung) ausgeführt. Im Zuge dieser Arbeiten werden vom Haustechnikplaner vorgegebene Grundleitungen für den Anschluss der Entwässerung verlegt und bei Verzicht auf eine Unterkellerung auch Rohrdurchführungen eingebaut bzw. Aussparungen für Hausanschlussleitungen vorgesehen. Die tragende Bodenplatte bzw. die Streifenfundamente tragen die Lasten des Hauses in den Baugrund ab und sorgen für einen sicheren Stand.

Auf dem Fundament wird der Rohbau errichtet. Die tragenden Außenwände des Hauses, aber auch die Innenwände und die Decken werden durch eine Rohbaufirma (bei Massivbauweise) bzw. durch eine Holzbaufirma (bei Holzbauweise) errichtet. Gemäß Vorgabe des Bauherrn werden die Wände aus Mauerwerk, Stahlbeton oder Holzelementen errichtet. Die tragenden Decken werden bei Massivbauweise in Stahlbeton hergestellt. Wenn die Erdgeschosswände in die Höhe wachsen, wird die Rohbaufirma bzw. eine auf Abdichtungen spezialisierte Firma bei unterkellerten Häusern die Außenwände abdichten. Im Anschluss daran verfüllt das Erdbau-Unternehmen die Baugrube, sodass die Rüstung für die Arbeiten im Dachgeschoss aufgestellt werden kann. Sobald die Mauer- und Betonarbeiten im Dachgeschoss abgeschlossen sind, beginnen die Zimmerleute mit der Errichtung des Dachstuhls. Zum Ende des Rohbaus erfolgt das traditionelle Richtfest. Um das Haus für den folgenden Innenausbau wetterfest zu machen, beginnt sogleich die Fertigstellung des Dachstuhls. Dachdecker und Klempner (auch Spengler genannt) beginnen mit der Dacheindeckung und der Montage der Regenrinnen.

Am Rohbau beteiligte Gewerke:

• Maurer/Betonbauer

Das Aufgabenspektrum des Maurerhandwerks ist sehr vielseitig. Der Maurer ist meist gleichzeitig Betonbauer und errichtet nicht nur Mauern. Er stellt Teile aus Beton her und verputzt Wände. Er wird insbesondere im Massivhaus-Bau benötigt, wo massive Wände und Decken zur Ausführung kommen.

  • Gerüstbau:

Zu einem Hausbau gehört natürlich auch ein Gerüst, was fachmännisch aufgebaut werden muss. Dazu benötigt man einen Gerüstbauer, der auch alle nötigen Materialien mitbringt und aufstellt. Üblicherweise wird mit dem Aufbau des Gerüsts die mit der Erstellung der „Haushülle“ (Fundamente, Mauerwerk und Stahlbetondecken) bestellte Rohbaufirma beauftragt.

  • Dachdecker:

Das Dach nimmt eine wichtige Rolle im Hausbau ein. Es bietet nicht nur Sicherheit und Wetterschutz, sondern ist auch ein wichtiges Stilmerkmal, das den Charakter des Eigenheims erheblich beeinflusst. Dachdecker bieten heutzutage noch weitere Leistungen an wie das Montieren von Solaranlagen. Die Dacheindeckung erfolgt in der Regel mit Dachsteinen oder Dachziegeln. Nicht selten bieten Dachdecker auch die Ausführung der Abdichtungsarbeiten an den Kellerwänden bzw. der Bodenplatte an.

  • Klempner/Spengler

Der Klempner/Spengler montiert Dachrinnen, Regenfallrohre, Dachanschlussbleche jeder Art sowie Bedachungen und Außenwandverkleidungen aus Zinkblech oder Kupferblech.

  • Holzbau/Zimmerei:

„Zimmermann“ ist ein Beruf des Holzbaugewerkes. Der Zimmermann übernimmt zahlreiche Aufgaben beim Hausbau. Während der Rohbauphase ist er vor allem für die Errichtung des Dachstuhls und gegebenenfalls geplanter Dachgauben zuständig. Er kann aber auch während des Innenausbaus tätig werden, zum Beispiel bei der Montage von Holztreppen zwischen den Geschossen.

  1. Innenausbau

Wenn die Hülle des Hauses (der Rohbau) fertiggestellt ist, beginnt der Innenausbau. Hier müssen verschiedene Gewerke Hand in Hand arbeiten. Unabdingbar ist hier ein vom Architekten zu erstellender Bauablaufplan, der die Bauaufgaben in eine sinnvolle Reihenfolge bringt. Beim Innenausbau hat der Bauherr eine Vielzahl von Entscheidungen zu Bauelementen (Fenster, Türen, Heizkörper, Sanitärobjekte, Wandgestaltung, Bodenbelag) und Farben zu treffen.

Sobald die Dacharbeiten soweit fortgeschritten sind, dass Regenwasser nicht mehr in das Haus eindringt, beginnt der Einbau der Fenster. Damit wird die Gebäudehülle geschlossen, sodass der Innenausbau weitgehend wetterunabhängig durchführt werden kann. Der Elektriker kümmert sich um die zukünftige Stromversorgung und verlegt diverse Leitungen und setzt Verteildosen. Wasser-, Abwasser-, Heizungs- und Gasleitungen sowie Lüftungsrohre werden vom Sanitär- und Heizungsinstallateur verlegt (Rohinstallation). Nach Abschluss der Rohinstallationen werden die Innenwände und gegebenenfalls auch die Stahlbetondecken mit Maschinenputz verputzt. Parallel dazu können schon die Trockenbauarbeiten beginnen. Dabei werden u.a. Dachschrägen mit Gipskartenplatten verkleidet. Nichtragende Innenwände werden in der Regel als Gipskartonständerwände ausgeführt. Sobald alle Wände stehen und bei Wahl einer Fußbodenheizung diese verlegt, wird der Estrich gegossen, auf dem nach ausreichender Trocknungszeit der Bodenbelag verlegt werden kann. An der Außenfassade beginnt nach dem Einbau der Fenster die Fassadendämmung (Vollwärmeschutz), sofern sich der Bauherr für Betonfertigteile bzw. Kalksandstein als Wandmaterial entschieden hat. Bei Porenbeton- bzw. Gasbetonwänden wird kein Vollwärmeschutz aufgebracht, sondern häufig eine Verklinkerung ausgeführt. Nach ausreichender Trocknung des Estrichs kehren die Gewerke Elektro, Heizung und Sanitär wieder auf die Baustelle zurück, um mit der Endmontage zu beginnen. In den Bädern beginnt die Fliesenverlegung und in den Wohnräumen kann der Maler mit ersten Vorbereitungsarbeiten beginnen. Im letzten Ausbauabschnitt werden die Bodenbeläge verlegt, die Tapeten geklebt, Feinspachtel- und Anstricharbeiten ausgeführt, die Sanitärobjekte im Bad montiert und die Einbauküche installiert.

Am Innenausbau beteiligte Gewerke:

  • Fensterbau:

Der Fensterbauer lässt nach örtlichem Aufmaß die Fenster anfertigen und baut diese in die vorhandenen Rohbauöffnungen ein. Hinsichtlich Materialwahl und Gestaltung wird der Bauherr dabei vom Architekten beraten. In diesem Zusammenhang ist auch über die Qualität der Verglasung zu entscheiden, die einen nicht unerheblichen Einfluss auf die späteren Heizkosten hat.

  • Tischler/ Schreiner:

Bautischler übernehmen wichtige Aufgaben beim Innenausbau auf der Baustelle. Sie können die Fertigung und das Einsetzen von handwerklich gefertigten Fenstern und Holztreppen übernehmen, bauen die Innentüren ein und sind für Holzeinbauten aller Art zuständig.

  • Elektriker

Der Elektriker übernimmt die komplette Elektroinstallation, also auch die Verkabelung der Haustechnik. Er wählt die richtigen Kabelstärken aus und plant in enger Zusammenarbeit mit dem Bauherrn die Steckdosen, Schalter und die Internetverkabelung.

  • Sanitär-/Heizungs-/Lüftungsinstallation

Zu den Aufgaben des Sanitärinstallateurs gehört die Installation der Kalt- und Warmwasserleitungen und der Abwasserleitungen. Er baut Dusche und Badewanne ein und montiert die vom Bauherrn ausgewählten Waschbecken, das WC, die Sanitärobjekte, Armaturen und die Duschabtrennung. Beim Hausbau übernimmt der Sanitärinstallateur meist auch die Montage von Lüftungsanlagen. Neben der notwendigen Belüftung innenliegender Bäder gewinnt die Installation von Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung für alle Wohnräume zunehmend an Bedeutung. Der Heizungsmonteur verlegt die Heizungsleitungen vom Heizkessel in die einzelnen Räume, liefert und montiert die Heizkörper bzw. verlegt die Fußbodenheizung. Er installiert die vom Haustechnikplaner vorgesehene Heizungsanlage samt allen Komponenten.

  • Putzer/Gipser/Stuckateur

Der Putzer bzw. Stuckateur ist heutzutage meist nur für das Verputzen der Innenräume zuständig. In Ausnahmefällen führt er auch Außenputz und Stuckarbeiten aus.

  • Trockenbau

Trockenbauer sind im Innenausbau für das Aufstellen trockener und vorgefertigter Bauteile zuständig. Sie errichten nichttragende Innenwände aus Gipskartonplatten, verkleiden Decken, Installationsschächte und Installationsständer im Bad. Unter Trockenbauarbeiten versteht man auch die Montage von trockenen Baustoffen zur Dämmung und Isolierung gegen Wärme, Kälte sowie Schall (Akustik-Trockenbau).

  • Estrichleger

Üblicherweise wird der Estrich als schwimmender Zement- oder gipsgebundener Fließestrich auf einer Trittschalldämmung verlegt, die gleichzeitig Wärmeschutzanforderungen erfüllt. Da die Ebenheit der Oberflächen für den Endausbau von großer Bedeutung ist, sollte man hier nur spezialisierte Estrichleger-Firmen einsetzen.

  • Bodenleger

Für die Gestaltung der Räume spielt der Bodenbelag eine zentrale Rolle. Der Bauherr kann nach eigenen Wünschen den Bodenbelag für die Zimmer auswählen und verlegen lassen. Die Verlegung von Teppichboden wird sehr häufig von Malerbetrieben übernommen, sofern in der Firma Bodenleger beschäftigt werden. Wenn man sich für hochwertiges Parkett entscheidet, sollte man erfahrene Parkettleger beauftragen, da eine unsaubere Ausführung besonders ärgerlich ist und nur schwer korrigiert werden kann.

  • Fliesenleger

Fliesenlegerfirmen übernehmen die Verlegung von Wand- und Bodenfliesen in Bädern, Gäste-WC´s und Küchen. Sofern ein Keller gebaut wird, werden dort häufig Fliesen als robuster Bodenbelag ausgeführt.

  • Maler und Tapezierer

Maler und Tapezierer sind im Innenbereich des Hauses für Decken- und Wandbeschichtungen zuständig. Im Außenbereich kümmern sich Maler um die Fassadendämmung samt Armierung und Oberputz. Außerdem führen sie den Anstrich von Dachkästen und anderen der Witterung ausgesetzten Holz- und Stahlbauteilen aus.

  • Treppenbau

Der Treppenbauer baut für den Hausbau Treppen, Geländer und Handläufe. Sofern es sich um nicht industriell hergestellte Bauteile handelt, übernehmen Tischlermeister-Betriebe diese Arbeiten.

  • Schlosser/Metallbau

Für den Hausbau sind der sogenannte Bauschlosser und seltener auch Kunstschlosser im Einsatz. Der Bauschlosser ist gefragt, wenn für einen vom Architekten geplanten Balkon oder eine Kelleraußentreppe ein Geländer aus Metall benötigt wird. Auch die Vergitterung von Kellerfenstern oder die Sicherung von Kellertüren wird vom Bauschlosser übernommen. Kunstschlosser sind Spezialisten für Einzelanfertigungen, wie sie z.B. beim Nachbau historischer Bauelemente anfallen.

  • Montage der Einbauküche

Die Einbauküche zählt zu den baukonstruktiven Einbauten und fließt somit in die Kosten des Bauwerks gemäß DIN 276 ein. Bei diesem Gewerk gibt es eine besonders große Kostenbandbreite, angefangen bei der einfachen Küche aus dem Baumarkt bis hin zur Luxusküche. In Abhängigkeit von Ansprüchen und Budget sollte der Bauherr möglichst frühzeitig eine Einbauküchenfirma seiner Wahl beauftragen. Nach Auftragsabschluss liefert die Firma einen Detailplan, woraus die Lage der Steckdosen, des Gasanschlusses (bei Wahl eines Gasherds), des Anschlusses für den Elektroherd, der Spüle und der Spülmaschine hervorgeht. Diese Informationen benötigen sowohl die Elektro- als auch die Sanitärfirma.

  1. Außenanlagen

Nicht vergessen sollte man als Bauherr, dass erst mit der Gestaltung der Außenanlagen der Hausbau vollständig abgeschlossen ist. Manche Außenanlagen-Arbeiten können schon parallel zum Innenausbau erfolgen. Wichtig ist hierbei, dass der Außenputz fertiggestellt ist und die Rüstung abgebaut ist. Der Bauschutt muss zunächst beseitigt werden. Dann kann der Boden für die Anlage der Wege, der Terrasse, des Stellplatzes und der Pflanzflächen nivelliert werden. Für die Wege und die übrigen befestigten Flächen wird ein Unterbau hergestellt, auf dem üblicherweise eine Pflasterung mit Betonverbundsteinen oder Granitpflaster ausgeführt wird. Nach Herstellung der befestigten Flächen wird auf den verbleibenden Pflanzflächen der Mutterboden aufgebracht. Dort kann dann ein Rasen angelegt werden oder eine Bepflanzung ausgeführt werden. Nicht vergessen sollte man die Frage, ob im Baugebiet Zäune üblich sind und somit Kosten für die Errichtung einen Straßenzaunes und der Zäune zu den Nachbargrundstücken anfallen.

An den Außenanlagen beteiligte Gewerke:

  • Garten- und Landschaftsbau (Galabau)

Galabau-Firmen sind es gewöhnt, nicht nur die eigentliche Bauleistung zu erbringen, sondern den Bauherrn auch bei der Konzeption der Außenanlagen zu beraten. Im Rahmen der Bauberatung wird vor allen Dingen die Lage der Wege, des Stellplatzes, der Pflanzbeete, der Rasenflächen und die Größe der Terrasse festgelegt. Auf Basis dieser Festlegungen führt die Galabau-Firma die Arbeiten aus.

  • Zaunbau

Die Ausführung der Zaunarbeiten wird häufig von spezialisierten Betrieben übernommen, die industriell vorgefertigte Zaunelemente verwenden. Nach Einmessung der Grundstücksgrenzen durch den Vermessungsingenieur stellt der Zaunbauer die Zaunpfosten und montiert daran Zaunfelder, das Eingangstor und das Tor für die Zufahrt zum Stellplatz. An den seitlichen und hinteren Grundstücksgrenzen sollte sich der Bauherrn unbedingt mit den Nachbarn abstimmen, sofern nicht schon Zäume vorhanden sind.

Handwerker anfragen:

(* Pflichtfeld)