Jede Immobilie besitzt einen Vorgarten oder einen Hof und teils ein größeres Grundstück. Doch diese Flächen, deren Bepflanzungen, Sträucher und Bäume brauchen Pflege. Da Herbst und Winter vor der Tür stehen, sollten Bauherren und Immobilienbesitzer die nachfolgenden Tipps für die Gartenpflege beherzigen.

Der Sommer ist in den letzten Zügen und es gab, auch ob der Trockenheit und diverser Regengüsse, viel zu tun. Die Tipps für die Gartenpflege im Sommer haben vielleicht dabei geholfen die Außenanlage Ihrer Immobilie zu schützen und Ihre Gärten in voller Pracht erstrahlen zu lassen.

Herbst und Winter stehen bald vor der Tür und es ist Zeit sich für jeden Monat ganz spezielle Arbeiten vorzunehmen. Denn neben einer genauen und detaillierten Überprüfung der Immobilie auf Schäden, sollten auch die Außenanlagen einer Prüfung standhalten.

Die Gartenpflege im Herbst

Wenn die Temperaturen sinken bereitet sich die Natur auf die kalte Jahreszeit vor. Ob Balkone oder Terrassen, Vorgärten oder Höfe, es kommt Arbeit auf Sie zu.

Im September sollten, sofern vorhanden, alle Obstbäume von abgestorbenen Pflanzenteilen befreit werden und Obstreste von den Oberflächen und dem Rasen abgeharkt und im Kompost entsorget werden.

Kein Monat im Jahr eignet sich so gut für Pflanzarbeiten wie der September. Ob Neupflanzungen oder Umpflanzungen, mehr Regen und dennoch ausreichende Temperaturen helfen dem Grün sich an den neuen Standort zu gewöhnen.

Wer es blumig mag, sollte jetzt Blumenzwiebeln einpflanzen. Gerade Bienen und Hummeln freuen sich über Frühblüher.

Der Oktober kann bereits mit Frostperioden aufwarten. Frostempfindliche Pflanzen sollte man reinholen, etwas zurückschneiden und einem geeigneten, nicht zu kalten Winterplatz zuweisen.

Der Rasen sollte nun zum letzten Mal gemäht werden. Sofern kein Frost besteht, ist es ratsam, ihn zu vertikutieren. Eine Kalidüngung des Rasens stärkt und schützt vor einsetzendem Frost.

Ob Gartenmöbel oder sonstige Gegenstände gehören jetzt in den Schuppen. Sofern diese draußen überwintern, hält jeder Baumarkt Schutzfolien parat, um einer Verwitterungen vorzubeugen.

Achtung: Ob Bauherr oder bereits Immobilienbesitzer, nicht nur die Außenanlage sollte vor der kalten Jahreszeit genauestens überprüft werden. Auch der Baukörper selbst sollte einer vorsorglichen Begutachtung standhalten.

Ab November sollte man sich mit den winterharten Pflanzen und Sträuchern beschäftigen. Kranke und abgestorbene Triebe sind zurückzuschneiden und teils auch die Sträucher selbst, damit die Kraft innerhalb des Grüns nicht vergeudet wird.

Laub sollte unbedingt vom Rasen abgeharkt werden, damit sich kein Schimmel bildet und die Grassode gut belüftet wird.

Empfindliche Pflanzen wie Bambus oder auch Topfpflanzen sollten mit Laub und Rindenmulch am Boden und die Pflanze selbst mit speziellen Jutesäcken geschützt werden.

Die Gartenpflege im Winter

In den Monaten Dezember bis Februar überlässt man den Garten eigentlich der Natur. Dennoch ist einiges im Monatsrhythmus zu beachten.

Im Dezember überwintern viele Vogelarten im Garten. Ein Vogelhäuschen kann hier helfen, dass die gefiederten Freunde überleben.

Wichtig ist das Gießen der immergrünen Pflanzen, sofern trockene Perioden Einzug halten. Dann reicht es aus alle zwei Wochen mäßig zu gießen. Die Blätter sollten kein Wasser abbekommen, damit diese bei Frost nicht einfrieren.

Im meist schneereichen Januar ist es wichtig die Pflanzen von großer Schneelast zu befreien. Den Rasen sollte man nicht betreten, damit der Schnee nicht festgetreten wird und so kein Sauerstoff mehr an die Wurzeln gelangt.

Der Februar ist die beste Zeit, um Bäume zu fällen. Sie tragen dann kein Laub und können, je nach Baumart und Region, auch nur in den Wintermonaten gefällt werden, um die Brutzeiten der Vögel nicht zu beeinträchtigen.

Ebenfalls sollte der Februar die Zeit sein, in der Sie die neue Gartensaison planen, die im März wiederbeginnt. Wir wünschen Ihnen einen grünen Daumen!